MY EXPERIENCE WITH EF IN CAMBRIDGE 2016

October 5, 2016

GERMAN and ENGLISH TRANSLATION

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es nun endlich hingekriegt den Blogpost über meinen 3 wöchigen Sprachaufenthalt mit EF in Cambridge, England fertig zustellen. Es war mein erstes Mal in Cambridge, jedoch war ich ein Jahr zuvor in London.

 

 

ANREISE

Nach einem leckeren Iced Caramel Macchiato ging es für mich in Zürich durch den Securety Check und zum Gate E, wo ich auf's Boarding nach London Heathrow wartete. Angekommen in London wurde ich von einem Arbeiter von EF empfangen und nach 3h Flughafenhängerei von einem Fahrer mit anderen EF-Stundenten nach Cambridge gebracht. Der Grund für meinen längeren als geplanten Aufenthalt am Flughafen lag darin, da sich eine EF-Studentin irgendwo dort verirrt hatte. Kann passieren.

Nachdem ich im Clare College Colony  ankam, wurde ich herzlich empfangen und musste zum Welcome Desk, wo ich Schlüssel, Essenskarte und weitere Informationen bekam. Ausserdem wurden von mir 100 Pfund als Kaution verlangt, welche ich nach meinem Aufenthalt wieder zurück bekam. Und es wurde mir auch empfohlen, eine SIM-Karte zu kaufen. Jedoch lud ich mein Handy schon vor der Abreise auf und somit war das nicht mehr nötig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PROBLEME

Doch als ich die Tür meines Zimmers öffnete, war ich alles andere als zufrieden. 

In einem kleinen, stinkenden Zimmer, in dem es total kalt war und mit einer Gemeinschaftsdusche und Schimmelpilz, musste ich mich die erste Nacht zufrieden stellen. Und damit ihr mich jetzt nicht falsch versteht. Ich komme auch mit wenig Luxus gut aus, aber ihr seid der Kunde, der einen sehr hohen Betrag für den Aufenthalt zahlt, bei dem man auch etwas zu erwarten haben darf und wie es so schön in einem Sprichwort heisst: «Der Kunde ist König.»  Desshalb darf man sich, meiner Meinung nach, auch respektvoll beschweren. 

 

Als ich später erfahren habe, dass es bessere Zimmer gibt, ging ich direkt am nächsten Tag reklamieren. Ich lege euch etwas ans Herz. Wenn es Probleme gibt, regelt diese sofort vor Ort. Wendet euch ans Office eurer Schule bzw. Residenz und sprecht die EF-Arbeiter anständig und offen an.

Meine Roommate und ich durften noch am selben Tag in ein grösseres und besseres Zimmer mit schöner Aussicht und eigenem Badzimmer mit Dusche und Toilette wechseln.

 

Wenn ihr euch immer noch nicht wohl fühlt, nehmt schnellst möglich Kontakt mit dem EF Office aus euerem Land auf!

 

 

 

GASTFAMILIE ODER RESIDENZ?

Ich wollte nicht in einer Gastfamilie wohnen, da ich mich unter verschiedenen Kulturen und jungen Leuten besser fühle und ständig irgendwas los ist. Ausserdem wäre mein Schulweg bis zu einer Stunde lang. Ich empfehle euch in einer Residenz oder im Campus zu wohnen, denn die Schule liegt entweder gerade auf dem Campus oder ist 5 Gehminuten entfernt. Jedoch gibt es geregelte Regeln auf dem Gelände, wie z.B. die Nachtruhe, die ihr akzeptieren solltet. Wenn nicht, dann werdet ihr im schlimmsten Fall nach Hause geschickt.

 

 

MEIN SPRACHPROGRAM

So nun zum Programm. In Cambridge gibt es 2 verschiedene EF-Schulen: 

- Main school: ab 16 Jahren 

- Juinor school: zw. 10 und 16 Jahren

 

Meine Residenz und Schule lag auf dem Clare College Colony und somit war ich in der Juniorenschule  eingeteilt. Die Regeln waren ausserdem strenger und um 10.00 Uhr abends war Nachtruhe.

Da dieser Ort wie Big Brother war und es Room Checks gab, war es fast nicht möglich raus zu schleichen. Aber schlaue Schüler finden mehr oder weniger schlaue Wege, Spass zu haben...wenn ihr wisst, was ich meine. 

 

Ich habe den Intensivkurs gewählt, der aus 26 h Unterricht bestand (project/spin class und normal class) und der Rest des Tages wurde mit Aktivitäten gefüllt.

Project bzw. spin classes sind special interest classes. Dabei arbeitet ihr an einem von euch gewähltem Thema.

Leider kam es bei mir nie dazu und ich wurde ihn eine Klasse gesteckt, bei der die Hälfte kein Englisch konnte. Obwohl ich mich 3x beschwert habe und diese Klasse wechseln wollte, kamen sie jede Woche mit der Ausrede: «Oh sorry, we totally forgot about you.» oder «We will see what we can do for you.». Ausserdem wurde noch vor meiner Abreise von ILab-classes gesprochen, jedoch kamen diese auch nie zustande. 

 

Am Ende des Aufenthalts absolvierte ich eine EF- Standart Prüfung. Ich bekam ein Sprachkurszertifikat, ein Zertifikat mit meinem Level und einen Kursbericht. 

 

 

 

HAT SICH MEIN ENGLISCH WÄHREND DIESEN 3 WOCHEN VERBESSERT? 

Bevor ihr in die Klasse eingeteilt werdet, müsst ihr einen Einstufungstest zu Hause (per Internet) und vor Ort machen. Ausserdem wird mit euch nach der Ankunft mündliches Gespräch geführt. 

Ich hatte viel von der Schule erwartet, wurde aber, was das Grammatikalische betrifft, leider enttäuscht. Grammatik wurde nämlich gar nicht oder dann nur sehr halbpatzig angeschaut. Jedoch legt die Schule, so wie ich es verstanden habe, einen grossen Wert auf das mündliche und die Verständigung im Alltag. In meiner Klasse führten wir Diskussionen und Gespräche über unser Schulsystem, Politik, Klischees, moralische Dilemmas, die Zukunft und unseren Traumberuf. Dabei erfuhr ich sehr viel über andere Kulturen, denn die Schüler aus den Klassen kamen von überall her. Ausserdem fiel mir das Englischreden mit der Zeit einfacher und ich ging mit der Sprache selbstbewusster um.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AKTIVITÄTEN (obligatorische Teilnahme)

Die Teilnahme an den Aktivitäten war obligatorisch und bestand aus Walking Tours in Cambridge, Museumbesuche (Fitzwilliam Museum, Sedgewick Museum, Science Center und Botanical Garden) Sport im Jesus Green und Wilberforce Road Athletics Field, Punting entlang des Flusses Cam - ein Muss, wenn man in Cambridge ist – und verschiedenen Talentshows, Karaoke Abenden und Welcome Parties. («Get drunk with water and enjoy the party till 9.30 pm.», aber wir hatten trotzdem unseren Spass.) Alle diese Aktivitäten waren kostenlos bzw. schon im Preis enthalten. 

Ausserdem blieb mir einbischen Freizeit und konnte die Stadt in kleinen Gruppen auf eigene Faust erkunden, shoppen oder was trinken gehen.

 

AKTIVITÄTEN (freiwillige Teilnahme)

Während der Woche konnten wir uns am Activity Desk für Aktivitäten am Wochenende anmelden. Jedoch waren diese (ausser Sightseeing in London) kostenpflichtig. Dabei besuchte ich London, Brighton und Oxford. Es gab aber zahlreiche andere Ausflüge, wie z.B. Theme Park, Stonehenge, Harry Potter usw. Die Preise variierten zwischen 25-120 Pfund.

 

 

CAMBRIDGE

Die Stadt bzw. the city centre ist in 3 Gehminuten vom Campus erreichbar. Leider ist mir aufgefallen, dass ich ausschliesslich Bilder von den Trips habe und nur sehr wenige, qualitativ nicht representable von der Stadt Cambridge selber. Sorry. 

Im Herzen der historischen Stadt befindet sich die Universität, die in verschiedene Colleges aufgeteilt ist. Die wohl berühmtesten sind Kings College und Trinity College.   

 

 

ERFAHRUNG FÜR'S LEBEN?

Obwohl mein Aufenthalt nur 3 Wochen lang war, waren diese 3 Wochen eine unvergessliche Erfahrung. Ich habe so viele neue Leute und deren Kultur und Denkweise kennengelernt, gemeinsame einzigartige Erfahrungen erlebt und tolle Freundschaften geschlossen, mit denen ich noch jetzt in Kontakt bin. Nach diesen Wochen hiess es dann Abschied nehmen. Farewell. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

THIS POST IS NOT SPONSORED. ALL OPINIONS ARE HONEST AND MY OWN.

ENGLISH

 

After an eternity I finally managed to write about my 3 weeks language stay with EF in Cambridge, England and to publish the blog post. It was my first time in Cambridge this summer but I’ve been in London one year before. 

 

ARRIVAL

After a delicious Iced Caramel Macchiato I went through the security check at the airport in Zurich to Gate E, where I was waiting for boarding to London Heathrow.

 

When I arrived in London I was welcomed by an EF-worker and I had to wait for three hours at the airport, because an EF-student was lost. Once she was found a driver brought us to Cambridge.

 

After I arrived at Clare College Colony, I had to go to the welcome desk, where I received the room key, food cart and more information. Moreover, 100 pounds of me were required as a deposit, which I got back after my stay. And it was also recommended to buy a SIM card. As I charged my phone before departure this was no longer necessary.

 

PROBLEMS

But when I opened the door of my room, I was negatively surprised.

In a small, smelly and cold room with a shared shower and mildew, I hat to satisfy myself the first night. And don’t get me wrong. I’m not that kind of girl, who needs luxury everywhere, but you are the customer, who pays a big amount of money for this stay and for this money you can expect something and as it’s so beautifully called in a proverb: «The customer is king.», you are allowed to complain respectful.

 

Later when I found out that there are better rooms, I went to complain right the next day. If there are any problems I strongly recommend you to solve them immediately on spot and to speak to an EF-worker at the office. My roommate and I changed on the same day to a bigger and better room with beautiful view and a private bathroom with shower and toilet.

 

If you’re still not feeling well and confortable, get as soon as possible in touch with the EF office from your country.

 

HOST FAMILY OR RESIDENCE?

I didn’t want to stay at a host family because I feel better around different cultures and young people and there is always something going on. Moreover, the school could be away up to on hour. I recommend you to stay in a residence or at the campus, because the school is either at the campus or five minutes away. However, there are rules such as the night rest, which should been accept. If not, you’ll be sent home at worst.

 

MY LANGUAGE PROGRAM

So let me tell you something about the program. There are two different EF-schools in Cambridge.

- Main school: up to 16 years 

- Junior school: from 10 to 16 years

 

The residence and school were at the Clare College Colony and I was in the junior school. The rules were very strict. This place was like Big Brother and there were room checks, so it was almost impossible to sneak out. But smart students find more or less smart ways to have fun.

 

I took the intensive course, which had 26 hours of school lessons (project/spin class and normal class) and the rest of the day was filled with activities. Project or spin classes are special interest classes. There you work on a theme together, which you have chosen in a group. Unfortunately it had never come to that and I was put into a class, in which half of the students couldn’t speak English. Although I complained 3 times and wanted to change my class, they came every week with the excuse: «Oh sorry, we totally forgot about you» or »We will see what we can do for you.» EF also told me about I Lab-classes but I've never had them.

 

At the end of the stay, I completed an EF standard examination. I received a course certificate, a certificate with my level and a course report.

 

DID MY ENGLISH IMPROVE DURING THIS THREE WEEKS?

Before you’ll be placed into a class you have to do a placement test at home and locally. After you arrive a teacher will test your speaking skills in form of an oral interview.

I expected a lot from the school but was a bit disappointed. We didn’t do (much) grammar. But the school focuses on the oral and understanding in everyday life. In my class we had discussions and talks about our school system, politics, stereotypes in our country, moral dilemmas, future and dream job. During these lessons you learn a lot about other cultures because the students are from all around the world. I think I’ve learnt to speak more fluent and I got more confident when speaking English.

 

ACITIVITIES (obligatory)

The participation in the activities was mandatory and included walking tours in Cambridge, museum visits (Fitzwilliam Museum, Sedgwick Museum, Science Centre and Botanical Garden), sports in Jesus Green and Wilberforce Road Athletics Field, punting along the river Cam – a must if you are in Cambridge – and various talent shows, karaoke evenings and welcome parties («Get drunk with water and enjoy the party till 9.30 pm.»). All these activities were free and already included in the price.

I also had a bit of free time to visit the city by my own in small groups, go for a coffee or shopping. 

 

ACTIVITIES (optional)

During the week, we were able to sign up for weekend activities at the activity desk. However, these (except sightseeing in London) were chargeable.

I visited London, Brighton and Oxford. But there were numerous other excursions such as Theme Park, Stonehenge, Harry Potter etc. The prices varied between 25-120 pounds.

 

CAMBRIDGE

The city centre was three minutes away from the campus. Unfortunately, I’ve noticed that I only have pictures of the trips and very few, not representable by the city of Cambridge itself. Sorry.

In the heart of the historic town is the university, which is divided into different colleges. The most famous are Kings College and Trinity College.

 

LIFE EXPERIENCE?

Although my stay was only for 3 weeks, these 3 weeks have been an unforgettable experience. I met so many new people, learned about their culture and thinking, experienced unique shared experiences and made great friends with whom I’m still in contact now. After these weeks it was time to say farewell.

 

 

THIS POST IS NOT SPONSORED. ALL OPINIONS ARE HONEST AND MY OWN.

 

Please reload

LOOKS

GREAT INDIA

January 13, 2019

1/8
Please reload

TRAVELS

EXCHANGE YEAR 

OUTFIT & RUNNING W/ ADIDAS

October 2, 2016

1/3
Please reload

I CHANGED MY HOSTFAMILY AGAIN

April 7, 2018

1/7
Please reload

Travel explore learn improve and stay unique