• Daniela Wildi

MY EXPERIENCE WITH EF IN CAMBRIDGE 2016


Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es nun endlich hingekriegt den Blogpost über meinen 3 wöchigen Sprachaufenthalt mit EF in Cambridge, England fertig zustellen. Es war mein erstes Mal in Cambridge, jedoch war ich ein Jahr zuvor in London.

ANREISE

Nach einem leckeren Iced Caramel Macchiato ging es für mich in Zürich durch den Securety Check und zum Gate E, wo ich auf's Boarding nach London Heathrow wartete. Angekommen in London wurde ich von einem Arbeiter von EF empfangen und nach 3h Flughafenhängerei von einem Fahrer mit anderen EF-Stundenten nach Cambridge gebracht. Der Grund für meinen längeren als geplanten Aufenthalt am Flughafen lag darin, da sich eine EF-Studentin irgendwo dort verirrt hatte. Kann passieren.

Nachdem ich im Clare College Colony ankam, wurde ich herzlich empfangen und musste zum Welcome Desk, wo ich Schlüssel, Essenskarte und weitere Informationen bekam. Ausserdem wurden von mir 100 Pfund als Kaution verlangt, welche ich nach meinem Aufenthalt wieder zurück bekam. Und es wurde mir auch empfohlen, eine SIM-Karte zu kaufen. Jedoch lud ich mein Handy schon vor der Abreise auf und somit war das nicht mehr nötig.


PROBLEME

Doch als ich die Tür meines Zimmers öffnete, war ich alles andere als zufrieden.

In einem kleinen, stinkenden Zimmer, in dem es total kalt war und mit einer Gemeinschaftsdusche und Schimmelpilz, musste ich mich die erste Nacht zufrieden stellen. Und damit ihr mich jetzt nicht falsch versteht. Ich komme auch mit wenig Luxus gut aus, aber ihr seid der Kunde, der einen sehr hohen Betrag für den Aufenthalt zahlt, bei dem man auch etwas zu erwarten haben darf und wie es so schön in einem Sprichwort heisst: «Der Kunde ist König.» Desshalb darf man sich, meiner Meinung nach, auch respektvoll beschweren.

Als ich später erfahren habe, dass es bessere Zimmer gibt, ging ich direkt am nächsten Tag reklamieren. Ich lege euch etwas ans Herz. Wenn es Probleme gibt, regelt diese sofort vor Ort. Wendet euch ans Office eurer Schule bzw. Residenz und sprecht die EF-Arbeiter anständig und offen an. Meine Roommate und ich durften noch am selben Tag in ein grösseres und besseres Zimmer mit schöner Aussicht und eigenem Badzimmer mit Dusche und Toilette wechseln. Wenn ihr euch immer noch nicht wohl fühlt, nehmt schnellst möglich Kontakt mit dem EF Office aus euerem Land auf!

GASTFAMILIE ODER RESIDENZ?

Ich wollte nicht in einer Gastfamilie wohnen, da ich mich unter verschiedenen Kulturen und jungen Leuten besser fühle und ständig irgendwas los ist. Ausserdem wäre mein Schulweg bis zu einer Stunde lang. Ich empfehle euch in einer Residenz oder im Campus zu wohnen, denn die Schule liegt entweder gerade auf dem Campus oder ist 5 Gehminuten entfernt. Jedoch gibt es geregelte Regeln auf dem Gelände, wie z.B. die Nachtruhe, die ihr akzeptieren solltet. Wenn nicht, dann werdet ihr im schlimmsten Fall nach Hause geschickt.

MEIN SPRACHPROGRAM

So nun zum Programm. In Cambridge gibt es 2 verschiedene EF-Schulen:

- Main school: ab 16 Jahren

- Juinor school: zw. 10 und 16 Jahren

Meine Residenz und Schule lag auf dem Clare College Colony und somit war ich in der Juniorenschule eingeteilt. Die Regeln waren ausserdem strenger und um 10.00 Uhr abends war Nachtruhe.Da dieser Ort wie Big Brother war und es Room Checks gab, war es fast nicht möglich raus zu schleichen. Aber schlaue Schüler finden mehr oder weniger schlaue Wege, Spass zu haben...wenn ihr wisst, was ich meine.


Ich habe den Intensivkurs gewählt, der aus 26 h Unterricht bestand (project/spin class und normal class) und der Rest des Tages wurde mit Aktivitäten gefüllt.

Project bzw. spin classes sind special interest classes. Dabei arbeitet ihr an einem von euch gewähltem Thema. Leider kam es bei mir nie dazu und ich wurde ihn eine Klasse gesteckt, bei der die Hälfte kein Englisch konnte. Obwohl ich mich 3x beschwert habe und diese Klasse wechseln wollte, kamen sie jede Woche mit der Ausrede: «Oh sorry, we totally forgot about you.» oder «We will see what we can do for you.». Ausserdem wurde noch vor m